Wem gehört Kreuzberg?
Veranstaltungen in der Kiezwoche PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 24. August 2011 um 07:17 Uhr

Im Rahmen der

Kiezwoche (Programm herunterladen)

vom 27. August bis zum 3. September 2011

im Kreuzberger Wohnviertel zwischen Viktoriapark und Landwehrkanal, zwischen Gleisdreiecksgelände und Mehringdamm

laden wir alle verdrängungsempörten Kreuzberger ein

Am Samstag den 27.August um 14.00 Uhr:

Treffpunkt Hagelberger Str. 1 (Vor dem Eisladen)

„Kiezspaziergang“

im Zusammenhang mit dem Initiativenbündnis ´Wem gehört Kreuzberg?` zum Thema Luxusmoderisierung, Häuserspekulation, Mieterverdrängung, Ausbreitung von unzähligen Ferienwohnungen auf Kosten des Bestandes an bezahlbaren Mietwohnungen.

Rundgang mit Informationen zu Riehmers Hofgarten und bestimmten Häusern in unserem Kiez, z.B. Großbeerenstr.55 (`Palais im Hofgarten`)sowie zu Häusern in der Katzbachstraße, der Yorckstraße und der Hornstraße.

Zum Abschluss: Treffen in einem Lokal zur Nachbesprechung und Darbietung von detaillierterem Informationsmaterial.

 

und zur Veranstaltung:

Gegenwind

für Spekulanten und  verantwortungslose Wohnungspolitiker!

Wir werden Hintergründe beleuchten, Gegenstrategien vorstellen, gemeinsam neue Ideen entwickeln, Kontakte knüpfen und mit Nachdruck politische Forderungen stellen.

WO:       Kreuzberger Rathaus / BVV-Saal, Yorckstr. 4-11

WANN:   am Freitag, den 2.September um 19.00 Uhr

(Samstag, 3. September: ‘Mieten-Stopp’-Demo!)

Eine Kooperation von: Kreuzberger Horn, Initiative „Wem gehört Kreuzberg?“, Dreigroschen e.V., Mieterinitiativen im Chamisso-, im Graefe- und im Großbeerenkiez, Berliner Mietergemeinschaft e.V., Mieterverein

KIEZ WEHRT SICH!

 
Mietenstopp! PDF Drucken E-Mail
Montag, 22. August 2011 um 12:27 Uhr

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Neue Termine PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 26. Juli 2011 um 06:31 Uhr

Von wegen Sommerpause! Die Spekulanten und verdrängungswütigen Politiker schlafen nicht. Wir sind aber auch noch wach und zeigen das an folgenden Tagen deutlich:

 

 


Mittwoch    17.8.11  / 19.30Uhr Aula/Leibnizschule

Gestaltung des  Marheinekaplatzes : Letzte und entscheidende Gesprächsrunde

Ist vom Bezirksamt verschoben worden.  Wir sagen Bescheid, wenn der nächste Termin steht!

Samstag  27.8.11  / 10.00Uhr         Chamissoplatz

"Wahl- Markt" auf dem Ökomarkt Chamissoplatz mit "WemgehörtKreuzberg?"

Findet nicht statt, weil das Ordnungsamt in seiner unendlichen Weisheit keine Infostände auf dem Ökomarkt mehr bewilligen möchte.  So kann man die Bürger auch mundtot machen....

Samstag  27.8.11 / 14.00Uhr

Kiezspaziergang im Großbeerenkiez

Freitag 02.8.11 Neuer Termin!!!! / 19.00Uhr         BVV-Saal                      "WemgehörtKreuzberg?"stellt Gegenstrategien und Aktivitäten vor

Samstag 3./10./17.9.11          ab 12.00Uhr

Mobile Wahlkampfbegleitung  rund um die Marheineke-Markthalle

Samstag 3.9.11

berlinweite DEMO  und abends Hornstraßenfest

 
Gegen ProDeutschland im Kreuzberger Rathaus PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 30. Juni 2011 um 10:14 Uhr

Pro Deutschland hat sich die Nutzung des BVV-Saales im Kreuzberger Rathaus gerichtlich erstritten. Der Bezirk wird die, erstaunlicherweise jetzt doch nicht öffentliche, Veranstaltung kritisch begleiten. Dazu finden sich heute (30. Juni 2011) ab 16.00 Uhr Initiativen und Institutionen vor und im Rathaus ein, um zu zeigen, daß für rassistische und rechtpopulistische Hetze in unserem Bezirk kein Platz ist.

Flyer contra ProDeutschland

 
Neues von "Wem gehört Kreuzberg?" PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 23. Juni 2011 um 07:35 Uhr

Hallo an alle Miethaibekämpfer!

 

Erst mal die wichtigsten Termine der nächsten Zeit:

Stadtvernetzttreffen im Bethanien /Mariannenplatz / Südflügel

Sonntag, der 26.06.11 von 14.00- 18.00 Uhr

AG Kommunikation / AG Recherche - Treffen

Dienstag, 28.06.11   um 19.00 Uhr im Heidelberger Krug /Chamissoplatz

Plenum der Initiative „Wem gehört Kreuzberg?“

Mittwoch, 29.06.11 um 19.00 Uhr im Wasserturm Kreuzberg /Fidicinstraße

Gegenveranstaltung zu ProDeutschland im Kreuzberger Rathaus /Yorckstraße

Donnerstag, 30.06.11

Ab 16.00Uhr Ständeaufbau der Initiativen

Ab 18.00 Uhr Zahlreiches Erscheinen zur kritischen  „Begrüßung“ von ProDeutschland

Folgetreffen vom Mieterkongress der Mietergemeinschaft

Freitag, 01.07.11 um 18.00 Uhr im SFE / Merhringhof

 

  1. Im Stadtvernetzt-Treffen wird über die Arbeit unterschiedlicher Initiativen und mögliche Kooperationen, z.B. bezgl. Stadtspaziergängen, Demo, Wahlkampfbegleitung etc. gesprochen.  Steff kann diesmal nicht, wer könnte uns vertreten? Mögliche Fragen an Steff ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )
  2. Treffen der AG Kommunikation und AG Recherche: Themen sind der Kiezspaziergang Großbeerenkiez -  Strategien zur Kontaktaufnahme zu betroffenen Mietern  und Recherchearbeit – mögliche Zusammenarbeit mit Schillerkiez bzgl. Gemeinsamen Stadtspazierganges
  3. Plenum (diesmal weniger chaotisch und mit Moderation!):
  • Berichte der AGs
  • Vorbereitung der Anti-ProDeutschland-Aktion (parallel werden Transparente gebastelt: Fabian bringt Farben mit und Michael Stangen und Leinwand)
  • Bericht von den laufenden Vorbereitungen zur Demo am 3.9.11

 

  1. ProDeutschland- Gegenveranstaltung:

Geplant ist ein Stand auf der Zwischenetage des Rathauses mit unseren altbekannten Infowänden der drei Kieze und vorhandenem Infomaterial.  Zusätzlich wollen wir ein Zelt auf dem Vorplatz aufbauen mit Transparent „Unsere Neue Heimat? Wir bleiben alle: Gegen Verdrängung durch Rassismus und Wohnraumpolitik!“  Das Zelt wird möbliert mit Sofa (Steff), Stehlampe (Heinz), Staubsauger (Michael), Donnerbalken zur Entsorgung brauner Brühe (Fabian), Böcke (Nina).  Gleichzeitig können weitere Gespenster auf Bettbezügen (Besorgt Jan) entstehen und gleich zum Einsatz kommen als FlashMob.  Kann jemand Schlafsäcke mitbringen???

Alles zusammen soll am 29.6. im Wasserturm gelagert und am 30.6.11 per fahrbaren Untersatz (Jörg?) ins Rathaus transportiert werden. Infomaterial wird von Steff und Jan zusammengestellt und kopiert.

 
Widerstand wird sichtbar! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 01. Juni 2011 um 13:27 Uhr

Am Tag der Verkündung des neuen Mietspiegels und der Besetzung eines größtenteils leerstehenden GSW-Hauses an der Schlesischen Straße kamen über 200 interessierte Bewohnerinnen und Bewohner aus gefährdeten Kiezen nicht nur aus Kreuzberg 61, auch aus SO 36, aus Friedrichshain, aus Neukölln selbst aus Moabit und Steglitz in die Passionskirche.

Veranstaltung in der PassionskircheDie verschiedenen Problemfelder, wie Umwandlung in Eigentum, Luxusmodernisierung und Verdrängung durch gewerbliche Wohnungsnutzung wurden von mehreren "Wem gehört Kreuzberg?"-Aktivisten erläutert, aber auch die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Hintergründe aufgezeigt. Der Ernst der Lage und die Notwendigkeit eines solidarischen Gegensteuerns wurde dabei mehr als deutlich, aber auch die Bereitschaft vieler, den Widerstand aktiv zu unterstützen. Einigen wurde sicherlich erst an diesem Abend klar, dass und wie auch sie betroffen sind.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden Ideen gesammelt, wie man auf den unterschiedlichen Ebenen (Parteipolitik, juristische Schritte, ziviler Ungehorsam) tätig werden kann und muss. Klar wurde, dass der notwendige Druck nur durch die Bildung einer starken ausserparlamentarischen Bewegung in den Kiezen, den Städten und dem Bund entstehen kann. DieVeranstaltung in der Passionskirche hierfür dringend notwendige Vernetzung in Berlin ist bereits auf einem guten Weg.

Dass ein Vertrauen in die etablierten Parteien beim Thema Miete und Wohnen nicht mehr vorhanden ist, war nicht zu überhören. Was die auch anwesenden Vertreter dieser Parteien nicht beglückte.

Das nächste Plenum von "Wem gehört Kreuzberg?", bei dem die nächsten Schritte besprochen und geplant werden, findet am Mittwoch, den 8.6.2011 um 19:00 Uhr im Wasserturm Kreuzberg in der Fidicinstraße statt.

Das positivste zum Schluß: nach langen Jahren verspürten viele wieder den kämpferischen Geist und das Wir-Gefühl, das Kreuzberg in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts geprägt hat. Eine Anwohnerin brachte es auf den Punkt: "Ich bin froh, dass es hier noch so viele normale Menschen gibt und nicht nur Geldgesichter."

 
Nächster Termin PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 01. Juni 2011 um 07:17 Uhr

Die große und engagierte Teilnahme an der Veranstaltung in der Passionskirche am letzten Montag macht Mut zum Weiterkämpfen: Gegen Verdrängung, Mietwucher und Ausgrenzung! (Ausführlicher Bericht folgt in Kürze)

Wir laden alle ein, konkrete Aktionen und Strategien mit uns im nächsten Plenum zu planen:

Am     Mitwoch, den 8. Juni 2011

Um     19.00 Uhr

Im      Wasserturm Kreuzberg (Fidicin-/Ecke Kopischstraße)

 
Drei wichtige Termine zu Verdrängung von Mietern und Möglichkeiten sich dagegen zu wehren: PDF Drucken E-Mail
Freitag, 20. Mai 2011 um 15:00 Uhr

Am Samstag, den 28.Mai 2011

um 14.00 Uhr:

Kiezspaziergang - "Brennpunkte der Verdrängung"

Treffpunkt: Brunnen an der Marheineke-Markthalle

ab 15.00 Uhr:

Hoffest am Wasserturm Kreuzberg (Fidicin-/ Ecke Kopischstraße)

mit Informations- und Aktionsstand der Initiative "Wem gehört Kreuzberg?"

 

Am Montag, den 30. Mai 2011 um 19.00 Uhr in der Passionskirche:

KIEZ WEHRT SICH !

Wem gehört Kreuzberg? Uns!

Sie fühlen sich in Ihrer Wohnung sicher?

Irrtum!

Haben Sie wirklich mehrere hundert Tausend Euro um eine Eigentumswohnung zu kaufen?

Oder sind Sie vielleicht Großverdiener/in und können sich Mieten ab 12 Euro /qm aufwärts leisten?

Nein?

Dann werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach in ca. sechs Jahren nicht mehr hier wohnen können.

Wer also bleiben will, sollte kommen und zwar in die

Passionskirche am Marheinekeplatz

am 30. Mai 2011 um 19.00 Uhr

Wir sichten den Ernst der Lage,

stellen politische Forderungen

und

bereiten Aktionen zu deren Umsetzung vor

Eingeladen sind der Bezirksbürgermeister und eine Vertreterin des Milieuschutzes

Veranstalter: Dreigroschen e.V. – Verein zur Förderung solidarischer Strukturen; Initiative „Wem gehört Kreuzberg?“; Mieten AG im Graefekiez; Kreuzberger Horn / Großbeerenkiez

Kontakt: kontakt(at)dreigroschen-verein.de; mieten-ag(at)graefe-kiez.de info(at)wemgehoertkreuzberg.de; www.wemgehoertkreuzberg.de

 
Pressemitteilung 01/ 2011 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 27. März 2011 um 11:53 Uhr

Berlin, 26. 03. 2011

Problembewusstsein statt Wahlkampf!

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Kurt Mühlenhaupt: Rund um den Chamissoplatz - Wegsaniert und zurückgekehrt“ in der Marheineke – Markthalle in Kreuzberg durch den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit erklärt die Initiative „Wem gehört Kreuzberg?“:

Zu Recht erfährt Kurt Mühlenhaupt als einer der Urgesteine der Kreuzberger Künstlerszene mit der heutigen Eröffnung einer Ausstellung zu seinem Lebenswerk eine späte Ehrung. Auch der Titel „Rund um den Chamissoplatz - Wegsaniert und zurückgekehrt“ trifft derzeitige Probleme im Kiez. Eine Rückkehr für heute Verdrängte wird es aber im Gegensatz zu Mühlenhaupt für die Meisten wohl kaum geben.

Photo WowereitDeshalb mutet der Auftritt des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit als Eröffnungsredner doch zumindest zynisch und deplaziert an. Seine Äußerungen zu Gentrifizierung und Mietenentwicklung in den letzten Monaten scheinen eher, wie auch sein heutiger Auftritt dem Wahlkampf geschuldet, als einer wirklichen Auseinandersetzung mit den Ängsten von MieterInnen vor der aktuellen Verdrängungsgefahr. Populismus a la Sarrazin, der die Zahlungsfähigkeit über das Recht auf „Zuhause“ und die Erhaltung der sozialen Verwurzelung stellt, lässt an der sozialen Kompetenz eines Bürgermeisters zweifeln.

Dieser Zweifel wurde von ihm selbst nicht gerade entkräftet, als er auf unseren Protest mit Hilfe eines TransparentesPhoto Wowereit und Protestplakat „Mühlenhaupt liebte Kreuzberg – Wowereit verkauft es!“ mit dem Satz antwortete: „Das ist nicht meine Kompetenz.“. Und hier liegt das eigentliche Problem!

 

Wir fordern vom Regierenden Bürgermeister wie generell von MandatsträgerInnen aller Parteien, berechtigte Ängste ernst zunehmen und glaubwürdige Konzepte zu entwickeln, die eine Verdrängung von MieterInnen aus ihrem vertrauten Lebensraum verhindert.

 
Bremse ziehen! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 27. März 2011 um 11:47 Uhr

Logo Kiez wehrt sichBerlin, 26. 03. 2011

„Wem gehört Kreuzberg“ ist ein Bündnis von KreuzbergerInnen, die sich gegen die Gentrifizierung d.h. den Verkauf von Wohnungen und die Verdrängung aus ihren Wohnquartieren in Berlin wehren.

Es gibt zu Recht gesetzliche Instrumentarien zum Schutz der Bevölkerung und ihres Wohnraumes. Wir fordern den Senat auf, von diesen Instrumentarien konsequent Gebrauch zu machen.

Der Regierende Bürgermeister Wowereit spricht von einer „Aufwertung der Bezirke.“ Wir finden, dass sich der Wert eines Lebensraumes nicht in Quadratmeterpreisen ausdrücken lässt.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit behauptet weiterhin, es gäbe „wenig Möglichkeiten, Mieterhöhungen zu verhindern“. Wer in der Logik verhaftet ist, dass „hohe Mieten kein Problem darstellen, sondern Ausdruck steigender Kaufkraft“ seien, erkennt reale gesellschaftliche Entwicklungen nicht mehr. Es erklärt aber die Selbstverständlichkeit mit der vom Senat Wohnungsbaugesellschaften privatisiert und die „wenigen Möglichkeiten“ auf bezahlbaren Wohnraum auch noch eingeschränkt wurden. Wir fordern, diese Fehlentwicklungen in der Wohnungspolitik umgehend zu korrigieren, ausreichend bezahlbaren Wohnraum für alle zu garantieren und sowohl bestehende Möglichkeiten auszuschöpfen sowie neue zu erschließen. Als ein Beispiel zur Orientierung empfehlen wir hier die Mieterpolitik in Wien.

Was Herr Wowereit leider zu vergessen scheint: er ist parlamentarischer und repräsentativer Vertreter aller BerlinerInnen. Mit der aktuellen Wohnungspolitik des Senats wird jedoch nur der zahlungskräftigste Teil der Bevölkerung berücksichtigt. Wir fordern dagegen, dass er auch seinen sozialen Verpflichtungen nachzukommen hat. Zahlungskraft hängt nämlich sehr wohl auch vom sozialen Status des Einzelnen ab!

Seit Jahrzehnten sind unsere Steuergelder in die Schaffung und Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum investiert worden. Sie dürfen jetzt nicht auf den Konten von nationalen und internationalen Immobilienspekulanten verschwinden.

Berlin war immer eine Mieterstadt, das hat sie geprägt. Die Verlängerung der Sperrfristen für Kündigungen bei der Umwandlung von Wohnraum in Eigentum und deren Ausweitung auf 10 Jahre wäre zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung aber keine generelle Lösung des Problems. Daher fordern wir darüber hinaus einen generellen sofortigen Stopp der Umwandlung von Mietwohnraum in Eigentum - Berlinweit.

Bremse ziehen!

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit uns zu wehren und laden sie am 5. April 2011 um 19:00 Uhr zu einer ersten Veranstaltung in die Passionskirche am Marheinekeplatz ein.

Unser Motto: WIR BLEIBEN!

 

 
Wir bleiben! PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 15. März 2011 um 14:30 Uhr

Keine Verdrängung von Mietern durch Modernisierung, Mietenexplosion undKiez wehrt sich-Button
Umwandlung in Eigentums- oder Ferienwohnungen !


Zu unserer Veranstaltung Ende Januar 2011 zu Problemen der Kiezbewohner bei Modernisierung und Umwandlung in Eigentumswohnungen kamen über 150 Besucher. Dies und die Diskussion während der Veranstaltung haben uns bestätigt, daß dies nicht Problem nur einzelner Häuser, sondern ein flächendeckendes Problem des ganzen Kiezes, ganz Friedrichshain-Kreuzbergs und auch aller anderen Innenstadtbezirke ist. Die Veranstaltung hat aber auch gezeigt, daß die Kiezbewohner den Willen haben, ihre Verdrängung aus oft jahrzehntelang bewohnten Wohnungen nicht widerstandslos hinzunehmen.
Ein anwesender Rechtsanwalt der Berliner Mietergemeinschaft e.V., der in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Modernisierungen und Umwandlungen betroffener Hausgemeinschaften betreut hat, berichtete aus seiner Erfahrung von den rechtlichen und praktischen Möglichkeiten,  Widerstand und Gegenwehr zu organisieren. Es wurde klar, daß die Chancen für eine erfolgreiche Gegenwehr ungleich höher sind, wenn sich die Mieter eines betroffenen Hauses möglichst frühzeitig und vielzählig zusammenfinden und organisieren.  Hierbei ist es wichtig, daß die Mieter ihre Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit Modernisierung und Umwandlung kennen.
Um hierüber zu informieren und zu diskutieren, wie eine Gegenwehr im ganzen Bezirk organisiert werden kann, laden wir ein zu einer Informationsveranstaltung:

Möglichkeiten der Gegenwehr bei Verdrängung von Mietern durch Modernisierung und Umwandlung

mit einem Rechtsanwalt der Berliner Mietergemeinschaft e.V.

Dienstag, 5. April 2011 um 19.00 Uhr

Passionskirche am Marheinekeplatz

Die Kampfeslust wird dabei musikalisch befeuert durch die IG BLECH !

 
Arbeitsgruppen gebildet PDF Drucken E-Mail
Samstag, 26. Februar 2011 um 15:34 Uhr

Auf der linken Seite findet man unter "Wem gehört Kreuzberg" die Menüeinträge, die demnächst zu den Gruppenberichten führen. Außerdem erhält jede Arbeitsgruppe eine eigene Email-Adresse, über die aber auch die Gruppenmitglieder kommunizieren können.

Wer in einer der Arbeitsgruppen mitarbeiten will, schreibe bitte eine kurze Mail mit der Info welche AG ihn/sie interessiert an anmeldung-ag @ wemgehoertkreuzberg.de.

Die Gruppen heißen jeden, der daran mitarbeiten will, der ruch- und schamlosenlosen Zockerei mit unserem Wohnraum Einhalt zu gebieten, willkommen.

Termine und Informationen sind im Internet im Kalender des Dreigroschen-Vereins zu finden.

In Kürze werden wir unter der Internet-Adresse www.wemgehoertkreuzberg.de eine gemeinsame Plattform aller beteiligten Kieze aufbauen (zur Zeit führt die Adresse noch zur Dreigroschen-Seite).

Als letztes noch ein Hinweis für alle Freunde der analogen Medien: Seit kurzem gibt es "Das blaue Brett des Dreigroschen-Vereins" an der Ecke Solmsstr./Bergmannstr. direkt neben dem Turandot. Dort werden ebenfalls aktuelle Informationen und Termine ausgehängt.

Projektgruppe "Altwerden, jungbleiben im Kiez" des Dreigroschen e.V.
Alle Arbeitsgruppen von "Wem gehört Kreuzberg?"

 
4. Salon Undine: Häuserspekulation im Kiez - Kreuzberg nur noch für Reiche? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 10. Februar 2011 um 11:10 Uhr

Die Riesenresonanz überraschte dann doch alle: Der runde Saal des Wasserturms war rappelvoll. Über 150 Leute saßen und standen eng gedrängt. Eine Kreuzberger Mischung von Menschen, die überwiegend seit Jahrzehnten hier leben und nun schleichend damit konfrontiert werden, dass ihre Miethäuser einem anderen Zweck als dem schnöden Wohnen dienen sollen, nämlich dem der schnellen Geldvermehrung. Berlins Innenstadt ist „unterbewertet“ und die Bergmannstraße ist hip - also gilt die Wette! Anleger und Immobilienfonds lockt die Aussicht auf hohe Renditen durch schnell steigende Mieten und Umwandlung in Eigentumswohnungen.

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