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Zuwenig Geld in der Tasche? Keine Arbeit?

Auf der Straße und in öffentlichen Gebäuden in der Bewegungsfreiheit behindert durch Treppen, Bordsteine, nicht zu öffnende Türen, zu kleine Toiletten?

Die Miete schon wieder erhöht? Nicht genügend Freiräume für Jugendliche und Kinder? Keine öffentlichen Plätze und Räume, um sich ohne Verzehrzwang zu treffen, zu unterhalten, zu spielen?

Keine organisierte nachbarschaftliche Hilfe, die alte oder kranke Leute im Kiez unterstützt? Genervt von der Verkehrssituation? Niemand da, der einem mal im Tausch gegen anderes bei technischen Problemen hilft?

Auch auf der Suche nach Perspektiven für ein selbst bestimmtes Wohnen und lebenswertes Älterwerden im Kiez?

Zu wenig Kontakt zu anderen, zu wenig Austausch und Miteinander? Isolation und Einsamkeit statt Teilhabe an Kultur?

Dies und mehr Unerfreuliches ist die Situation für viele Leute in unserem Kiez. Im gleichen Tempo wie die Begehrlichkeiten an dieser schönen, durchmischten und kreativen Gegend wachsen, ändert sich seit Jahren leider vieles für uns nur zum Schlechteren. Das Schimpfen am Küchen– oder Kneipentisch über Fehlentwicklungen im Kiez entlastet zwar vorübergehend, aber es ändert nichts. Deswegen haben sich Ende letzten Jahres einige Leute entschlossen, einen Verein als Forum gegen die Resignation zu gründen. Durch gemeinsame Aktionen wollen wir unseren Alltag lebenswerter machen:

  • Dreigroschen e.V. ist ein Zusammenschluss von Menschen aus dem Chamissokiez, die es nicht nur dem Lauf der Zeit und den von Politik und Ökonomie auf unsere Tagesordnung gebrachten sogenannten Sachzwängen überlassen wollen, wie sich ihr Umfeld und ihr Leben entwickelt.
  • Dreigroschen e.V. will die Kräfte schon bestehender Kiez-Initiativen und aktiver Einzelpersonen bündeln und ein generationenübergreifendes Netzwerk für gegenseitige Hilfe, Informationsaustausch, Beratung, politische und kulturelle Aktionen knüpfen.
  • Dreigroschen e.V. will Strukturen für gemeinschaftliches, altersgemischtes Wohnens schaffen.
  • Dreigroschen e.V. wird den öffentlichen Raum zurück erobern: Bänke in die Bergmannstraße! barrierefreien Zugang zur Markthalle und Post! Das Freigelände Friesenstraße/Columbiadamm wird zur Mountainbike- und Skaterbahn! Boule spielen auf dem Marheinekeplatz! Fußgängerüberweg in die Friesenstraße!
  • Dreigroschen e.V. wird sich durch Euch entwickeln.
  • Dreigroschen e.V. wird nicht bierernst sein sondern Spaß machen.


Denn wer wollte uns daran hindern, uns über unsere eigenen Wünsche Klarheit zu verschaffen und unsere Umgebung entsprechend umzugestalten? Das größte Hindernis ist die Anonymität, die Zersplitterung in gegeneinander isolierte Einzelne und von einander getrennte Gruppen und Initiativen.

Download Satzung (pdf)

Dreigroschen e.V. - Verein zur Förderung solidarischer Strukturen

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